So funktioniert es
- Schreiben. Text, Bilder, Dateien. Verschlüsselt wird in deinem Browser, bevor irgendetwas dein Gerät verlässt.
- Link verschicken. Per Mail, Chat, SMS – wie es dir passt. Wer den Link hat, kann lesen; darum gibt es auf Wunsch ein Passwort dazu, das du auf einem anderen Weg mitteilst.
- Und dann ist es weg. Nach der Abholfrist verfällt die Nachricht von selbst. Du musst nichts aufräumen, und niemand muss daran denken.
Warum wir den Inhalt nicht sehen können
Das ist keine Absichtserklärung, sondern Bauweise. Der Schlüssel zu deiner Nachricht steht im Link – hinter dem #. Alles hinter diesem Zeichen schickt ein Browser niemals an den Server. Er behält es für sich und entschlüsselt damit erst auf dem Gerät, das den Link öffnet.
Bei uns liegt darum nur Chiffrat. Kein Mitarbeiter kann mitlesen, keine Behörde kann etwas Lesbares verlangen, und eine gestohlene Datenbank ist wertlos. Verschlüsselt wird mit AES-256-GCM, dem Verfahren, das auch Banken und Regierungen verwenden – und weil tunnl. für den Inhalt ohne asymmetrischen Schlüsselaustausch auskommt, hält es auch Quantencomputern stand. Wie das genau funktioniert.
Wofür Leute tunnl. brauchen
Lohnabrechnungen und Rechnungen
Alles mit Betrag, IBAN und Namen darauf. Wer deine Rechnungsmail abfängt, kann eine zweite mit anderer Kontonummer schicken.
Passwörter und Zugänge
Das Initialpasswort für den neuen Mitarbeiter. Der Zugang zum Shop. Sonst steht beides zehn Jahre in einem Postfach.
Unterlagen für Ämter und Treuhand
Ausweiskopie, Betreibungsauszug, Steuerunterlagen. Einmal gebraucht, nie wieder – und trotzdem bleibt es sonst für immer liegen.
Listen mit Menschen darauf
Klassenliste, Mitgliederliste, Patientendaten. Diese Angaben gehören nicht dir, sie sind dir anvertraut.
Mehr Beispiele – und wofür tunnl. nicht taugt.
Was es kostet
Eine einzelne Nachricht zu verschicken ist kostenlos, ohne Konto und ohne App. Wer regelmässig Vertrauliches verschickt, nimmt eine der beiden Optionen: mehr Platz für Anhänge, längere Fristen, Serienversand, Gruppen und der eigene Firmenname auf der Seite, die dein Gegenüber sieht. Die Preise stehen in Franken, abgerechnet wird in der Schweiz.
Und was tunnl. nicht ist
Kein Archiv – was verfallen ist, ist verfallen, auch für dich. Kein Ersatz für einen Chat: tunnl. ist für das gedacht, was einmal von A nach B muss, nicht für das tägliche Hin und Her. Und kein Schutz vor dem Gegenüber selbst: wer deine Nachricht lesen darf, kann sie abfotografieren. Das kann keine Technik verhindern, und wir behaupten es auch nicht.
Häufige Fälle, im Einzelnen
- Lohnabrechnung sicher versenden Eine Lohnabrechnung gehört einer Person – und liegt nach dem Versand meist in vier Postfächern.
- Vertrauliche Dokumente per E-Mail verschicken E-Mail ist eine Postkarte, die kopiert wird. Für Vertrauliches braucht es einen Umschlag.
- Ein Passwort sicher weitergeben Das Passwort gehört nicht in dieselbe Mail. Und am besten nirgendwo hin, wo es liegen bleibt.
- Eine Alternative zu IncaMail Beides verschickt Vertrauliches. Sie lösen aber nicht dieselbe Aufgabe.
- Eine Datei verschlüsselt verschicken Der Anhang ist zu gross fürs Postfach – und zu heikel für einen Dienst, der hineinschauen kann.
- Patientendaten und Arztberichte sicher senden Gesundheitsdaten sind besonders schützenswert – rechtlich und im Alltag.
Sicherheit im Detail · Vergleich mit E-Mail, WeTransfer und Teams · Hilfe · Wer dahintersteckt

